von der Hauptfeier der Heiligen Taube am 30. Mai 2026.

Es scheint mir, als befände ich mich in einem weiten, edlen Saal ohne wahrnehmbare Wände und ohne Dach. Alles ist ätherisch hell und leicht. Eine Frau drehte sich anmutig im Kreis. Sie war in weite, weiße, schwingende Kleider gehüllt. Ihre langen blonden Haare schwebten in der Luft wie Wogen. Sie sieht rein, strahlend, andächtig, zart, unendlich dankbar und glückselig aus. Ihr Gesicht ist dem weißen Licht zugewandt, das weiträumig hinabstrahlt. Es tönen unbeschreibliche Klänge.

Aus ihrem Herzen bildet sich sanft eine Lilienblüte, die sich in Spiralen in Anbetung in die Höhe erhebt. Bald folgt eine zweite Lilie, dann eine dritte. Weitere sprießen aus ihrem Herzen und steigen in Spiralen in den Himmel auf.

Andere Frauen, ebenfalls in Weiß gekleidet, schlossen sich dem Reigen an, im stillen, glückseligen Jubel. Alle Frauen bewegten sich sehr harmonisch miteinander, tief vereint in ihrer Liebe zu Gott und dem Schöpfer. Aus ihren Herzen stiegen ebenfalls Lilien auf, und von den Frauen im äußeren Kreis stiegen Rosen auf, die sich in Girlandenspiralen nach oben bewegten. Alle Blüten zusammen bildeten wie in geordneten Girlanden ein Dachzelt, das sich zu einem weiteren, höheren, lichten Punkt ausdehnte.

Ich folgte der Bahn der Blumengirlanden nach oben, schaute das Licht an und erkannte in der Ferne die Schale des Heiligen Grales, die im weißen Licht umflutet war. Die Blumen nahmen die Schale zwar als Ziel, flogen dann aber weiter nach oben in der anmutigen Spirale. Immer mehr Blüten strömten aus allen Richtungen von unten herbei und sie wurden zu einem Lilien- und Rosenmeer. Eine weibliche Gestalt schwebte erhaben und majestätisch darin. Ich empfand, dass sie alle Blumen, die aus der Ehrfurcht und Liebe der Frauen zu unserem Gott entsprungen waren, weiterleitete. Ich empfand eine unbeschreibliche Harmonie und große Liebe zwischen Gott und seinen Geschöpfen.

Wie groß ist unser Gott …

Virginie Oehmigen

Eine Antwort zu „Empfangene Bilder“

  1. Avatar von instanta30b8dc6cf
    instanta30b8dc6cf

    Sein und Wollen

    Solange ich will, kann ich nicht sein.

    Sein bedeutet jeglichen Eigenwillen aufzugeben und nur nach dem Willen Gottes zu leben, sich führen zu lassen von all Seinen guten Geistern und Helfern, zu leben nach der Unruhe einer Präzisionsuhr, bei der das Pendel in beide Richtungen nicht weiter ausschlägt, als es soll im universellen Takt, im ständigen Gleichmaß.

    Warum uns das so schwer fällt, darüber darf jeder, der sich angesprochen fühlt, nachdenken.

    Wem nützen Phantasiegebilde aus lichten Höhen, während wir auf der dunklen Erde unserem Schöpfer schuldig bleiben, was Er verlangt

    Rita Gesendet mit der Telekom Mail App

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