Wie die Werke eines gutwilligen, lichtstrebenden Berufenen durch die Gralsbewegung unterdrückt wurden. Ausschluss, Lüge und Verleumdung – Mittel, die die Gralsbewegung benutzt hat, um diese Frau zum Schweigen zu bringen.

Eines Tages kam es, dass Eva-Margret Stumpf mit ihren Schriften die Aufmerksamkeit der Leitung der Grals-Siedlung auf dem Vomperberg erregte und ihre ohnehin von starkem Leid geprägte Zeit auf dem Berge ihren Höhepunkt fand.
Die zuständigen Leiter der Siedlung auf dem Berg, darunter Herr Vollmann und Fräulein Irmingard, luden Frau Stumpf ein, um sie über die Schriften, die sie in Umlauf gebracht hatte, zu befragen.
Frau Stumpf versicherte ihnen, dass das, was sie geschrieben hatte, nicht ihr eigenes Werk wäre, sondern lediglich etwas war, das sie empfangen hat. Sie mischte ihren eigenen Willen nicht in das, was sie schrieb. Sie hörte Stimmen aus ihrer geistigen Helferkette, die ihr vortrugen, was sie zu schreiben hatte.
Viele Kreuzträger waren der Meinung, dass Eva-Margret Stumpf die Absicht gehabt hätte, den Herrn zu imitieren, und manche gingen so weit, sie als einen Betrüger hinzustellen, der aus Geltungssucht handelt. Es entwickelte sich regelrecht in eine Art einseitige Schlammschlacht, in der Frau Stumpf mit den unmöglichsten Dingen beschuldigt wurde. Genau wie Abdruschin selbst in der Gralsbotschaft im Vortrag ‘Der Kampf’ schreibt, dass nur “selten” bei diesen Gegnern ein echter “Artikel” zu finden sei, der rein “sachlich” gehalten wurde und auf das eingeht, was geschrieben steht, so verhielten sich diese Kreuzträger auch gegenüber dieser lichtstrebenden Frau. Es handelte sich auch in diesem Fall um Beschuldigungen bösartiger Natur, Verleumdungen, die darauf abzielten, die Person von Frau Stumpf zu diskreditieren.
Spätestens anhand des Rundschreibens, in dem alle Kreuzträger auf dem Berg darüber informiert wurden, dass Eva-Margret Stumpf keine Kreuzträgerin mehr sei, weil sie „falsche” Schriften in Umlauf gebracht habe, wurde dem halbwegs geistig erwachten Menschen klar, dass Frau Stumpf und ihre Schriften den Leitern der Gralsbewegung ein Dorn im Auge waren.
Eine Frau außerhalb ihres auserwählten Kreises hat geistige Werke empfangen – sogar direkt vom Herrn – ohne ihr Davonwissen! Diese, nach ihrer Meinung nur einfache Frau, die vom Licht über Fräulein Irmingard bevorzugt wurde, von dessen Wirken keiner wusste. Fräulein Irmingard, die ehemals zum Trigon des Herrn gehörte und laut der Gralsbewegung ihren “Ursprung im Göttlichen“ hatte! Sie musste unbedingt unschädlich gemacht werden, wie jeder, der dem Status Quo widerspricht oder eine Drohung für die finanziellen, hierarchischen oder Machtstrukturen auf den Berg darstellt, und die Situation bot für die Gralsbewegung natürlich auch die perfekte Möglichkeit, ein Beispiel aus ihr zu machen, um jedes ähnliche zu freie Denken im Keime schon zu ersticken! Frau Stumpf wurde des Heiligen Berges verwiesen, der für sie ihre Heimat war, und mit ihr alle, die an dem Vertrieb dieser Schriften mitgewirkt haben. Diese Menschen mussten arg unter den Konsequenzen ihres guten Wollens leiden und konnten nicht verstehen, wie Fräulein Irmingard, die sie doch alle ehrten für das, was sie einst war, das zuließ. Die weiteren Briefwechsel führten zu nichts.
Ihre Art Geschichte würde nicht die letzte sein, die die wahre Einstellung der Leitung der Siedlung zu Tage brachte…
Ihre Texte hörten aber nicht dort auf. Sie empfing weiter und weiter und gab sie an die weiter, die sie zu schätzen wussten. Sie reiste durch viele Länder, darunter Irland, Ägypten, Peru und Griechenland, und auch in das Walisgebirge in der Schweiz, wo sie mit den dort befindlichen Wesen Kontakt aufnahm. In den Wäldern, Steppen und in den hohen Gebirgen fand sie die nötige Ruhe für den Anschluss mit dem Licht, das ihre Feder zur Bewegung brachte.

Manche von ihren Texten nahm sie auch auf Tonband auf, für Kreuzträger, denen das Lesen schwergefallen war. Welche Herausforderungen auch immer sich boten, sie bewältigte sie mutig zur Ehre Gottes!
