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Ringe der Elfen

Das Bild entrollt sich vor den feinstofflichen Augen der Seherin:

Eine statische Darstellung des geistig geschauten Bildes

Elfen auf Schlittschuhen, hunderte von ihnen, in choreographisch harmonischer Einheit, ziehen Ringe mit ihren Bewegungen, aufeinander abgestimmt, in anmutiger Arbeit, auf einer tiefblauen eisigen Oberfläche. Reinste Bescheidenheit und heiligste Anmut schmücken ihre Züge. Die Elfen tragen blaue Gewänder, innerlich verbunden in ihrer Liebe zu Gott und ein gelber Blumenkranz ziert das Haupt des jeden, der den Strahl der Reinheit des Einzelnen zum Ausdruck bringt. Von innen heraus geführt, folgen sie einem genauen Plan, in dem sie in bescheidener, sicherer, kreisender Bewegung ihren Platz finden. Erst bilden sie einen weiten Bogen, der sich dann nach und nach zu einem Ring zu schließen beginnt. Die Elfen bilden fünf solcher Ringe, die Ende an Ende aneinandergereiht sind, ständig kreisend, in der Form einer Blume. Es ist ein edler Tanz. Die Blume dreht sich um sich selbst, um das Zentrum, Abdruschin-Parzival-Imanuel, der sich in diesem Kreis der Treuen in der Liebe verankern kann. Die Ringe schützen die Mitte, pulsieren nach außen und sind in ständiger, unaufhaltsamer, sicherer Bewegung. Die einzelnen Glieder dienen in Freude, und es ist himmlisch schön zu sehen, wie das Miteinander und die sichere Führung jede einzelne Bewegung in das Ganze einwebt, um in der lebendigen Struktur ein vollkommenes Ganzes zu bilden. Es scheint, als sei das ganze Bild von höherer Hand gelenkt, so perfekt und harmonisch greift es ineinander. Die Elfen bilden eine Symphonie der Harmonie. Sie zeigen das Zusammenwirken von fünf verschiedenen Wirkungsarten in den jeweils fünf verschiedenen Ringen, zeigen die Schritte der Choreographie des gemeinsamen Dienens im kreisenden Sein, wollen es den Menschen vor machen, damit Sie Ihre Pflicht gegenüber ihrem Herrn erfüllen können, genau wie Sie es für selbstverständlich halten und tun. Möge es geschehen!

Nachträgliche Interpretation:

Jeder Kreis stellt eine Eigenart dar, die ihrerseits durch mehrere miteinander verbundene, aber voneinander unabhängige Personen belebt wird. Diese Kreise symbolisieren das harmonische Zusammenwirken der Menschen im Dienste ihres Königs. Die Kreise oder besser gesagt Ringe bilden einen Wall, der dem Kraft spendenden Herz, dem König, Schutz und Verankerung bietet und gleichzeitig die erhaltenen Strahlen weitergibt. Diese Ringe sind in ständiger unaufhörlicher Bewegung, es gibt keinen Stillstand und keine Stockung, was ein Hinweis auf das unbedingte Gesetz der Bewegung ist. Die Reinheit der Diener, die durch den Blumenkranz des einzelnen geschmückten Hauptes symbolisiert wird, bilden die Bedingung der Verankerung Abdruschin-Parzival-Imanuels in ihrer Mitte, da Liebe sich nicht senken kann, wo keine Reinheit herrscht, wie es aus der Gralsbotschaft bekannt ist. Das geistige Bild, wie es oben illustriert zu sehen ist, ist blau. Blau gilt volkstümlich als die Farbe der Treue, die, wenn sie richtig gelebt wird, von der gottgewollten Liebe durchdrungen ist (siehe dazu Vortrag “Pflicht und Treue”). Jeder dieser Diener ist in einem blauen Gewand zu sehen, die blauen leuchtenden Kreise auf einem tiefblauen eisigen Boden schneiden. Keine unterschiedlichen Farben der einzelnen Elfen sind zu sehen, denn die Betonung liegt auf der Einheit, nicht des Einzelnen Aufgabe und Wirken, sondern auf dem gemeinsamen Ineinandergreifen, wie die Glieder, die zusammen eine Kette bilden. Die gleiche Farbe der Kleider deutet auch auf die Gleichwertigkeit untereinander hin. Die Ausstrahlung dieses gemeinsamen Wirkens in der Liebe ist blau, die Farbe, die Liebe und Reinheit im Göttlichen vereint (Irmingard und Maria vereint in Elisabeth der Urkönigin).

Bemerkenswert ist, dass die Elfen sich “bescheiden und sicher” bewegen. Bescheiden als ein Hinweis auf die “Demut” und “sicher” als Hinweis auf das Vertrauen in die Weisheit der Führung. Diese sicheren, bescheidenen und ineinandergreifenden harmonischen Bewegungen geben dem ganzen Bild eine zauberhafte Schönheit, das einen Hauch des freudigen gemeinsamen Dienens im Licht ahnen lässt. Zugleich ist es eine Forderung an den Menschen, diese Aufgabe zu erfüllen, wo er als einzige Kreatur der Schöpfung in diesen notwendigen Strahlungsvorgang hemmend statt fördernd eingreift und damit die ganze Nachschöpfung in Gefahr und Krankheit versetzt. Mögen wir das erfüllen, was die Elfen uns vormachen!

Dank sei GOTT für das Ahnen-dürfen, Seiner unbestechlichen Weisheit und Vollkommenheit Seines Willens, und für die Liebe und den Langmut, die er uns zuteil werden lässt, in diesem Vorbild des Dienens. Dank, tausend Dank sei IHM für die Gnade, die ER dieser Menschheit Tag für Tag erweist.
Ich will tun, alles was in meiner Macht steht, dass Sein Wille geschehe und Sein Reich komme!


Amen!

Von Marcus Dalby und Virginie Oehmigen-Bouzin
Informationen zum Copyright:
Kontakt: dieflamme@mailbox.org

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