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„Ein Beispiel wollte ich Euch geben, daß in der Liebe zum Nächsten keine Arbeit zu gering ist. Folgt mir auch darin nach.
Ich bin aus ewiger Liebe gekommen. Was Ihr Menschen Liebe nennt, ist nicht einmal ein Abbild dessen, was als Liebe droben im Licht lebt. Einen Teil dieser ewigen Liebe wollte ich heruntertragen auf die dunkel gewordene Erde. Sucht sie in meinen Taten und meinen Worten, damit Ihr erkennt, was wahre Liebe ist.
Habt Ihr aber ein wenig davon erahnt, dann strebt aus allen Kräften, diese Liebe in Euch lebendig werden zu lassen. Durch all Euer Tun, durch Euer Reden und Denken muß sie strömen, ein heiliger, reinigender Quell, der alles Niedere tötet und hinwegschwemmt. Liebt Euch untereinander mit starker, strenger Liebe!

Nicht das ist Liebe, daß Ihr einander jeden Stein aus dem Wege räumt, daß Ihr in süßen, schmeichlerischen Worten redet, anders als Eure Seele empfindet. Die wahre Liebe sieht die Fehler des anderen und hilft ihm, sie zu überwinden.
Ein Gleichnis will ich Euch sagen:
„Sehet die Blumen auf dem Felde. Sie brauchen den Sonnenschein, um emporstreben zu können zum Licht. Trüge Gott solche Liebe zu seiner Schöpfung, wie Ihr Menschen sie hegt, so müßte er sagen: meine Blumen sollen nie der hellen Sonne entbehren. Tag und Nacht soll sie schmeichelnd die Blüten und Blätter umkosen. Ihr lacht? Ihr seht schon jetzt, was aus den Blumen werden würde: kraftlos aufgeschossene Stengel ohne Farbe, ohne Blüte oder verdorrtes Gestrüpp.“
Nun waren auch des letzten Füße gewaschen. Jesus erhob sich, und sie setzten sich zum Mahle.“

Aus Verwehte Zeit erwacht III, „Unbekanntes aus dem Leben des Gottessohnes Jesus“

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